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Commodore VIC / VC 20




Im deutschsprachigen Raum nannte man den Commodore VIC 20 nur VC20, aufgrund der zweideutigen Aussprache. Er stellte von Commodore den ersten Heimcomputer dar. Entstanden ist er weil der eigentliche für Spielekonsolen und Computerterminals entwickelte VIC (Video Interface Chip) keine Abnehmer fand. Man hatte zu derzeit einen Überschuss an 1-KB-RAM-Chips. Diese Überproduktion an RAM-Chips sollte mit dem VIC/VC 20 aufgefangen werden und in einem PC verbaut sein der weniger als 300 US-Dollar kosten sollte.
Als man ihn dann 1981 einführte, konkurrierte er mehr mit Videospielenm da er vorwiegend von Discount-Ketten und Spielzeugläden verkauft wurde.





Trotz seiner wirklich mageren Ausstattung der Hardware wurde er ein voller Erfolg. Er war der erste Computer der die 1 Mio. Marke im Produktionsbereich überschritt. Bis zum Ende seiner Produktion im Jahr 1985 lag die Zahl sogar bei 2,5 Mio. .






Prozessor MOS 6502
Takt 1,02 MHz in der US-Version (NTSC)
1,10 MHz in der Europa-Version (PAL)
Arbeitsspeicher 5 KB RAM
Ausgabe VIC 6561 (Video Interface Chip)
Textmodus 22 x 23
Grafikmodus theoretisch 176 x 184 über Zeichendefinition
16 (davon 8 für Zeichen verwendbar)
Ton 4 Stimmen mit je 128 möglichen Tönen, davon drei Stimmen mit Rechteckwellen und eine Stimme Weißes Rauschen.
Programmierbare Gesamtlautstärke.
Die drei Rechteckstimmen haben je unterschiedliche Frequenzumfänge ("Sopran", "Tenor" und "Bass"). Inzwischen ist es möglich, andere Wellenformen mit Hilfe einiger Tricks zu generieren, die vorher als bloße Fehler des VIC-Chips galten.
Anschlüsse 1 x IEC (seriell), 1 x Userport, 1 x Modulport, 1 x Audio/Video, 1 x HF (čber externen Modulator), 1 x Datasette, 1 x Joystick
Betriebssystem
Sprachen
Sonstiges
Intern kein Laufwerk intern, als externe Laufwerke sind aber die Modelle 1540, 1541, 1570, 1571 und 1581 an den seriellen Bus direkt betriebsfertig anschließbar







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